Gewöhnliche Werkstattständer verwinden sich unter dem Gewicht eines Superbikes, das nach einer harten Rennstreckensession enorme Wärmemengen abstrahlt, wie weiche Nudeln. Dieses Puig-System hingegen wirkt nahezu unzerstörbar. Die Präzision der massiven Rohrkonstruktion bewegt sich auf Millimeterniveau und führt praktisch zu null Verwindung. Ich habe sogar die Lager der drei Rollen genauer vermessen, und ihre Toleranzen scheinen enger zu sein als die vieler Motorkomponenten. Dadurch verschwindet praktisch jene beunruhigende seitliche Drift, die auftreten kann, wenn man ein vollständig aufgebocktes Motorrad in einer engen Garage rangiert.
Das verstellbare Doppelhaken-System lässt sich zwischen 19,5 cm und 34,5 cm einstellen und vermittelt dabei einen bemerkenswert spielfreien Eindruck. Sobald die Rollenbremsen arretiert sind, fühlt sich das Motorrad an, als wäre es im Boden verankert – völlig unbeeindruckt von strukturellem thermischem Drift, verursacht durch die abstrahlende Hitze einer glühend heißen Auspuffanlage.
Meine Schwingenaufnahmen sind inzwischen perfekt eingestellt, aber die mehrdimensionale Dynamik dieser Rollen auf glatten Epoxidharzböden unter starker thermischer Belastung fasziniert mich nach wie vor. Deshalb meine Frage an die echten Rennstrecken-Veteranen hier: Wenn ihr am Heck arbeitet und das Motorrad noch große Mengen Wärme abstrahlt, wie stimmt ihr die Ausrichtung der Rollen exakt ab, um selbst kleinste Kriechbewegungen zuverlässig zu verhindern?
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